Dr. Harald Gündisch & Manuela Schabrich

Rechts- und Fachanwaltskanzlei in Schweinfurt

A K T U E L L E S


25. Juni 2015, 14:13

Richtige und vollständige Aufklärung der Anleger

Anleger haben grundsätzlich einen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie fehlerhaft oder unzureichend beraten wurden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Anlageberater ein falsches Bild von der Anlage hervorruft. Der Anleger darf sich grundsätzlich auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Anlageberatung verlassen. Ein Mitverschulden des Anlegers kommt nur unter besonderen Umständen in Betracht. Dies könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Anleger selbst über eigene Sachkunde oder Informationen von dritter Seite verfügt. So entschieden hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 19.​02.​2015, Az. III ZR 90/​14. In dem zu entscheidenden Fall wurde der Anleger nicht über das Totalverlustrisiko und über die verborgenen Kosten in Höhe von 15 Prozent aufgeklärt. Der Anlageberater hatte die streitgegenständliche Kapitalanlage als perfekt und sicher für die Altersvorsorge angepriesen und eine jährliche Rendite von zwölf Prozent versprochen. Eventuelle Verluste würden durch Steuervorteile ausgeglichen werden. Hierbei handelte sich um eine schuldhafte Verletzung der Beratungspflichten.

Redakteur




11. Dezember 2014, 09:50

Kapitalanlagen auf dem Prüfstand

Derzeit bearbeiten wir Mandate wegen folgender Kapitalanlagen:

- Kommanditgesellschaft MS "Santa Lorena" Offen Reederei GmbH & Co. KG

- Kommanditgesellschaft MS "Santa Luciana" Offen Reederei GmbH & Co KG

- MPC Rendite-Fonds Leben plus V GmbH & Co. KG

- KanAm USA XXII Meadowlands Xanadu

- Raboband Auventas II - Anleihe

- "Menotti Star" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

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